Orgelwerke

Altenbach, Johanneskirche

Neubau einer Kompaktorgel | II/9 | 2015 | Opus 1004

Der evangelische Kirchenbau von 1898 mit Veränderungen im Jahr 1963 wurde im Zuge einer
gründlichen Sanierung im Jahr 2014 umgestaltet. In eine mittig hinter der Empore schwebenden
Stele wurde das Instrument in einer Nische mit 1,70m Breite und 1,80m Tiefe bei einer Höhe von
3,70m aufgestellt. Die circa zwei Tonnen schwere Orgel kann zu Wartungszwecken auf Stahlrollen
wie eine Schublade aus der Wandnische herausgerollt werden.
Das klangliche Konzept sieht eine sehr kompakte und gut durchdachte Anlage mit nur 768 Pfeifen
(54 Holz- und 714 Metallpfeifen) vor. Diese Pfeifen werden durch verschiedene technische
Einrichtungen (kombinierte Reihen, Oktavkoppeln) optimal ausgenutzt. Als Ergebnis hat die
Gemeinde eine sehr kompakte und vielseitige Orgel, die optimal für die Begleitung im
Gottesdienst ausgelegt ist.

Disposition

I. Hauptwerk C-f3

  1. Bordun 16' ab c0
  2. Prinzipal 8' C-H aus Viola 8' und c0-h0 Bordun 16'
  3. Gedeckt 8' C-H aus Bordun 16' c0-h0
  4. Viola 8' C-F kropfgedeckt, Rest offen
  5. Oktave 4'
    Nasat 2 2/3' Vorabzug
    Oktave 2' Vorabzug
  6. Sesquialter 2-3f. 2 2/3'  C= 2 2/3’-1 3/5’-8/9’
  7. Mixtur 3f 2'

II. Nebenwerk C-f3

  1. Rohrflöte 8' C-H Holz, fis 2-f 4 als Spitzflöte
    Spitzflöte 4' als Koppel Super II/II

Pedal C-f1

  1. Subbass 16' C-H Holz, Rest Koppel Sub II/P

Koppeln: I/I Aequal, I/I Super, II/I, I/P, II/P